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Tipps & Tricks
Gerade in den Herbst- und Wintermonaten ist das Fotografieren mit Blitz oft die einzige Möglichkeit, ein gut ausgeleuchtetes Bild zu erhalten. Denn das Tageslicht reicht in dieser Zeit oft nicht aus.
Moderne Kameras schalten bei wenig Tageslicht automatisch auf Blitzlicht um. Das aber führt dazu, dass Menschen und auch Tiere auf dem Foto leuchtend rote Augen haben können.
Warum entsteht dieser unerwünschte Effekt und wie lässt er sich vermeiden?
Je schwächer das Licht, desto mehr öffnen sich in unseren Augen die Pupillen. Sie sind mit der Blende einer Kamera vergleichbar. Das Blitzlicht leuchtet dann durch die Pupillen hindurch den Augenhintergrund aus: Deshalb erscheinen die Augen rot.
Es gibt einen einfachen Trick: Vorblitzen.
Viele Kameras haben einen Vorblitz eingebaut (automatisch oder zuschaltbar). Er bewirkt, dass sich die Pupillen zusammenziehen, bevor der eigentliche Blitz ausgelöst wird.
Tipps: Rote Augen vermeiden
Prüfen Sie, ob Ihre Kamera eine Funktion hat, die rote Augen vermeiden hilft. Die störenden roten Augen, die häufig beim Fotografieren mit Blitzlicht zu sehen sind, können bei vielen Kameras durch Aktivierung einer speziellen Blitzfunktion verhindert bzw. abgeschwächt werden.
Schalten Sie beim Fotografieren in Räumen vor Blitzaufnahmen den Vorblitz zu (bei gewissen Kameras wird er automatisch eingeschaltet).
Wenn Ihre Kamera keinen Vorblitz bietet: Einfach zwei Aufnahmen kurz hintereinander machen. Auf der zweiten sind die Pupillen bestimmt so geschlossen, dass die Augen nicht mehr rot leuchten.
Ein weiterer Trick, um rote Augen zuvermeiden: Halten Sie das Blitzgerät etwas höher (etwa 30 - 40 cm über der Kamera). Bei dieser Technik entstehen auch etwas längere Schatten und die Gesichtszüge werden deutlicher hervortreten.
Generelle Tipps zum Blitzen:
Achten Sie auf Brillen und andere reflektierende Flächen (Fenster, Glasscheiben).
Achten Sie darauf, dass Personen nicht zu nahe an einer Wand sind: Das gibt starke Schlagschatten.
Nicht mit ausgefahrenem Zoom blitzen. Also Zoom einfahren und den Abstand zwischen optischer Achse und Blitz vergrössern.
Achten Sie darauf, dass der Blitz bereit ist, bevor Sie auslösen - besonders, wenn Sie mehrere Aufnahmen kurz hintereinander machen. Wenn der Kondensator des Blitzgeräts noch nicht voll aufgeladen ist (Kontroll-Lämpchen!), wird die Aufnahme unterbelichtet.
Und wenn es schon passiert ist:
In den meisten Bildbearbeitungsprogrammen steht ein spezielles Werkzeug für die "Rote-Augen-Korrektur" zur Verfügung.
Klicken Sie direkt in die roten Augen und das Programm führt die Korrektur aus. Falls Sie mit dem Ergebnis nicht zufrieden sind, machen Sie den Schritt rückgängig, fangen die rote Pupille mit dem Zauberwerkzeug ein und wählen Sie aus "Bild": Sättigung verringern.